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HTK 2025 – Abenteuer, Gemeinschaft und viele Erlebnisse

Hajk-Trainings-Kurs, 19.- 21. September 2025

Rund um die Johannes Sonn Hütte bei Nürtingen fand dieses Jahr der HTK statt. Der Kurs richtet sich an ältere Pfadfinder und Rover ab 15 Jahren. Dieses Jahr waren zahlreiche Teilnehmende aus Kürnbach und Karlsruhe sowie Heilbronn und Nürnberg mit dabei.

Spannend war, dass niemand genau wusste, was uns erwartet. Der Kurs wurde nach dem letzten Durchgang im Jahr 2023 komplett neu konzipiert – mit überarbeiteter und extra getesteter neuer Route, neuen Aufgaben und frischem Schwung.

Ein Hajk ist eine mehrtägige Wanderung mit Gepäck und Schlafsack. Der Startpunkt und Ziel sind zu Beginn noch ungewiss, und es gibt verschiedene Aufgaben, die zu lösen sind – genau das macht es so spannend.

Am Freitag trafen sich alle an der Hütte. Gleich zwei Kurse fanden statt: der OAK und der HTK. Nach der ersten Begrüßung und einem gemeinsamen Essen in der Gruppe ging es für die HTK-Teilnehmenden direkt los. Mit Aufgabenblatt und Karte in der Hand wurden erste Ideen gesammelt, bevor der Abend gemütlich am Lagerfeuer zusammen mit den OAKlern ausklang.

Am Samstag ging es dann los. Fähigkeiten wie Kartenlesen, Orientierung, Teamgeist, Kraft und Ausdauer waren an diesem Wochenende besonders gefragt. Unser Team bestehend aus 6 Rover:innen und 4 Pfadfindern durfte die Natur der Schwäbischen Alb aus nächster Nähe kennenlernt. Die Altersspanne war breit, und dennoch gab es stets das Gefühl, ein gemeinsames Team zu sein.

Gemeinsam wurden Wege erkundet und Strecke gelaufen, das Gepäck wurde verteilt und bald

stellte sich heraus: Essen ist eines der wichtigsten Themen auf dem Hajk!

Das Wetter war uns wohlgesonnen, und nach einem anstrengenden Tag und vielen gemeinsamen Pausen freute sich irgendwann jede:r auf seinen Schlafsack. Nachdem der Lagerplatz gefunden war, wurden rasch Aufgaben verteilt, und das Essen mit hungrigem Magen gekocht und zubereitet. Eine gemeinsame Andacht rundete den Abend ab. Es wurden noch ein paar Geschichten geteilt, und die Route für den nächsten Tag besprochen. So mitten im Wald gab es dann in der Nacht auch viele tierische Geräusche, Wind und das Gefühl

mitten drin zu sein.

Der Zusammenhalt, das ehrliche Miteinander und die gegenseitige Hilfe gaben uns ein gutes Gefühl, auch den letzten Tag mit den Aufgaben und den Höhenmetern gut schaffen zu können.

Am Sonntag dann taten doch die ein oder anderen Knochen weh, und die ersten Überlegungen, sehr früh aufzubrechen wurden dann durch das ein oder andere schwere Stöhnen etwas zeitlich nach hinten verschoben. Kaffee und Tee taten gut, und so ging es dann los zur letzten Route. Gefühlt mit Windeseile und etwas Wetterglück brachten wir uns selbst und unser Gepäck sicher durch den Vormittag.

Viele Gruppenbilder und Zielposen rundeten den Tag ab. Highlights wie Burgen, Ziegen, naturbelassene Pfade und wunderschöne Aussichten sind nur ein paar Eindrücke, wie der HTK in Erinnerung bleiben wird.

Freude, Schmerz und Stolz es geschafft zu haben, begleiteten uns dann auf dem Rückweg zur Hütte. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden eine Urkunde, einen Aufnäher und hatten – natürlich – das ein oder andere stolze Lächeln im Gesicht.

Stephanie Schumann, Stamm Karlsruher Siebenschläfer

Wochenendzeltlager der WesleyScouts – Stamm 12 Nürnberg

18.–20. Juli 2025 am Schloss Henfenfeld

Vom 18. bis 20. Juli fand unser diesjähriges Sommerwochenende auf dem Stammplatz am Schloss Henfenfeld statt. Unter dem Thema „Feuer“ erlebten 25 Teilnehmende und Mitarbeitende drei erlebnisreiche Tage voller Abenteuer, Gemeinschaft und Natur.

Nach einer Radtour von Nürnberg aus und dem Aufbau der Zelte am Freitagabend wurde das Lagerfeuer entfacht. Am Samstag stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: Floßbau am Happurger Baggersee. Aus Paletten und leeren Kanistern entstanden kreative Wasserfahrzeuge, die anschließend bei strahlendem Sonnenschein und bestem Badewetter ausgiebig getestet wurden. Der Sprung ins kühle Nass sorgte für jede Menge Spaß und Erfrischung.

Am Sonntagmorgen feierten wir gemeinsam einen Lagergottesdienst zur Pfingstgeschichte, bei dem wir darüber sprachen, wie das Feuer des Heiligen Geistes Menschen begeistert und verbindet. Dann ging es auch schon zum Abbauen und Heimfahren.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen und das Lager zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Südcamp mit den anderen Stämmen!

Zeltlager der Edewechter Nutrias zusammen mit den methodistischen Pfadfindern Dänemark

Camp-Tagebuch: Freundschaftscamp in Strandby

Donnerstag, 3. Juli

Nach 11 Stunden Fahrt im Bus treffen die Edewechter Nutrias (Stamm 25) in Strandby am Nordzipfel Dänemarks gelegen, ein. Wir werden von Bettina Pedersenund Freja Aaen, den dänischen Leitenden begrüßt. Der große Lagerplatz vonStrandby bietet alles, was das Pfadfinderherz höher schlagen lässt: Feuerhaus und Shelter (= offene Holzunterstände), Holzvorräte, Lagerräume und feste Gebäude mitKüche, Toiletten… und viel Platz. Wir sind gespannt, was wir hier gemeinsam miterleben werden.

Freitag, 4. Juli

Zusammen mit den dänische Spejder (= Pfadfinder) wird das Lager errichtet: Beim Bau der Tische mit Dreibeinbund, Kreuzbund und Stab-an-Stab-Bund werdenPfadfinderkenntnisse ausgetauscht und Sprachbarrieren gebrochen. Es gibt daserste Lagerfeuer mit Liedern, Wettspielen und natürlich Snobrød = Stockbrot.

Samstag, 5. Juli

Die Teilnehmerzahl erreicht ihren Höhepunkt: 65 Pfadfinder sind auf dem Platz, die aus Strandby, Bornholm, Kopenhagen und Edewecht kommen. Die größte Gruppe sind die Familienspejder: Eltern, die das Pfadfinderleben nicht aufgeben, sondern es an ihre (kleinen) Kinder weitergeben. Am Nachmittag machen wir einen Tortenlauf:Die Kleingruppen können bei verschiedenen Aufgaben Zutaten für eine Tortegewinnen. Je nach Fähigkeiten und Geschick kann man mit mehreren Tortenböden, Kuchencreme, Schlagsahne, Marmelade, Dekoration und Makronen die Torte für das eigene Team gewinnen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!

Sonntag, 6 .Juli

In der Methodistenkirche von Strandby feiern wir gemeinsam mit der Gemeinde undziehen feierlich hinter der dänischen Flagge ein. Der Gottesdienst ist zweisprachig -extra für uns. Am Nachmittag gestalten wir Camp-T-Shirts. Die Logos der WesleyScouts und Spejder sind ein beliebtes Motiv.

Montag, 7. Juli

Bis jetzt haben wir den großen Stammplatz der Strandby-Spejder selten verlassen. Heute erkunden wir mit einem 12 Kilometer-Hajk das Umland in dem Naturschutzgebiet. An verschiedenen Stationen kann man sein Pfadfinderwissen einsetzen.

Dienstag, 8. Juli

Die Zubereitung des Abendessens nimmt einen großen Zeitraum ein: Per aus Strandby hat 60 Kilo Tiefseefisch, den wir erst einmal identifizieren: Seehecht und Petermännchen (nicht anfassen, da giftig!!!), verschiedene Plattfische und sogar ein Seeteufel liegen vor uns auf dem Tisch und dürfen angefasst werden. Dann zeigt uns Per, wie man einen Seehecht filetiert und dann geht’s los. Alle, die mögen, dürfen ran an den Fisch. Das Festmahl mit Pommes und dem frittierten Fisch wird vielen in guter Erinnerung bleiben.

Mittwoch, 9. Juli

Heute nehmen wir Abschied von unserem Küchenteam: Gunhild, Birte und Finn-Erikhaben uns gut versorgt – mit leckerem Essen und sauberen Waschräumen. Tak fordet! Vielen Dank dafür! Am Nachmittag sind alle Zelte und Tisch abgebaut und wir genießen das trockeneWetter am Strand von Strandby und sammeln viele verschiedene Muscheln. Abendsgibt es ein letztes Mal Campfire und die Siegerehrung der verschiedenen Teams, diegute und sehr gute Leistungen gezeigt haben. Zum Abschied erhält jeder Scout einen Aufnäher ‚Venskabslejr 2025 Freundschafts Camp‘. Die letzte Nacht verbringen wir in den Unterständen aus Holz.

Donnerstag, 10. Juli

Pünktlich um 9.30 Uhr steigen wir in den Bus und kommen nach 11,5 Stunden in Edewecht an.

Katinka, Stamm 25 Edewechter Nutrias